Kurseelsorge

Gesundheit - Heilung - Heil. Das sind von Anfang an zentrale Themen der kirchlichen Arbeit. Die Sorge ("cura") um den kranken Menschen gehört deshalb zu den wesentlichen Aufgaben christlicher Liebestätigkeit. Die kirchliche Arbeit in Heilbädern und Kurorten soll Dienst am ganzen Menschen in seiner besonderen Lebenssituation sein.
- Kurseelsorge ist kirchlicher Dienst auf Zeit. Sie kooperiert mit den Ortsgemeinden, muss aber auch spezielle Wege gehen, um den Kurpatienten zu erreichen.
- Kurseelsorge ist ein therapeutischer Dienst. Sie versteht sich als heilender Dienst entsprechend dem Auftrag Jesu "zu verkünden und zu heilen".
- Kurseelsorge ist ein oekumenischer Dienst. Sie wendet sich mit ihren meist gemeinsam verantworteten Angeboten an alle Menschen in der Kur, die diesen Dienst annehmen.
Die Kurseelsorge wendet sich an Menschen, die anlässlich einer Kur die Notwendigkeit erkennen, ihr Verhältnis zu sich, zu den Mitmenschen, zum Leben und zu Gott neu zu ordnen. Sie bietet Hilfe zum Aufbau eines Selbstwertgefühles, zur Einstellung auf einen Lebensgrund und letztlich zum Leben mit der Krankheit, die nicht auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit gründen.
Die Aufgaben der diözesanen Fachstelle Kurseelsorge sind:
- Unterstützung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Kurseelsorge.
- Qualifizierung der Mitarbeiter/innen in den Kurorten durch Fortbildungsveranstaltung.
- Stärkung der Kooperation der verschiedenen therapeutischen Dienste durch Tagungen.
- Förderung der oekumenischen Zusammenarbeit.

Kontakt:
Erzbischöfliches Seelsorgeamt
Kurseelsorge
Okenstr. 15
79108 Freiburg
Telefon: 0761 / 5144-246

| Albrecht Kollefrath
Leiter
Telefon: 0761 / 5144-245
albrecht.kollefrath@seelsorgeamt-freiburg.de |

| Monika Faller
Sekretariat
Telefon: 0761 / 5144-246
monika.faller@seelsorgeamt-freiburg.de |
